Fragen und Probleme im Kundalini-Prozess - Hypnosepraxis Rösch

Fragen und Probleme im Kundalini-Prozess

Erfahrungen und viele Fragen

  • Fühlen Sie eine intensive Energie in Ihrem Körper?
  • Sind Sie immer wieder von Ihren starken Emotionen überwältigt?
  • Sind Sie durch Ihre Sensibilität oft überfordert?
  • Haben Sie ein großes Interesse an Spiritualität?
  • Nehmen Sie manchmal sogar Dinge wahr, die Sie sich selbst nicht erklären können?
  • Haben Sie Ihren Kopf voller Fragen?
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Das kann ich alles so gut nachempfinden! Auch ich hatte lange Zeit eine große Unklarheit, die mich verunsicherte und mir manchmal sogar Angst machte.

Ich suchte nach Erklärungen im Internet und in Büchern und wurde teilweise noch unsicherer und verwirrter. Vieles Geschriebene entsprach nicht meiner Erfahrung, manche Beschreibungen dramatisierten das Ganze, andere verherrlichten den Kundaliniprozess und mir fehlte so sehr die Sachlichkeit. Ich wollte das alles endlich verstehen.

Was ist die „Kundalini“?

Grob vereinfacht kann man sagen, dass die Kundalini Bewusstsein ist, die sich als Energie im Körper ausdrückt. Das Wort „Kundalini“ kommt von „kundala“. Es ist aus dem Sanskrit, einer alten indischen Sprache, und bedeutet „eingerollt“. Gemeint ist hiermit metaphorisch eine eingerollte Schlange, die am untersten Chakra eingerollt schläft. Diese „Schlange“ erwacht irgendwann, meist durch spirituelles Interesse, und steigt nach und nach durch das Rückgrat nach oben bis zum Kronenchakra auf.

Wenn eine Seele wie eine Sternschnuppe in die Gebährmutter einer Frau gelangt und dort in den Embryo eintritt, ist der göttliche Kern und die Kundalini noch eins. Sobald sich der Rücken und der Kopf des Embryos ausgebildet haben, steigt die Kundalini hinab in den Bereich des untersten Wirbels. So entsteht eine natürliche Spannung zwischen Kern und Kundalini, die von Anfang an den Wunsch zur Vereinigung hat. Diese Kraft lässt uns heranwachsen, sie bewirkt, dass wir laufen lernen und all die Entwicklungsphasen durchlaufen, die notwendig sind. Ohne diese Kraft könnten wir nicht leben.

Die Kundalini ist keineswegs gefährlich, sondern lieblich, kreativ und weisheitsvoll. Und das ist eigentlich das Wichtigste, das man wissen muss. Vor allem natürlich für Menschen, bei denen der Prozess erstmal überhaupt nicht rund läuft und die vielleicht Angst davor haben.

Der Versuch einer Definition

Die Kundalini ist eine intelligente, sensible und schöpferische Energie. Zusammen mit dem „Ich-Kern“ erschafft sie den Organismus. Sie gehört zu den intensivsten und mächtigsten Energien. Mit ihrer Kraft im Becken und im untersten Wirbelbereich bildet sie im Körper einen zweiten Energiepol (weiblich) zum Sitz des „Ich-Kerns“ im Kopf (männlich). Dieser „Ich-Kern“ ist ein lebendiges und strahlendes Zentrum, das aus höchster kreativer Energie besteht. Die Kundalini ist in allen Ebenen des Wesens, in der ganzen Seele und im Bewusstsein präsent. Sie hört auf die Weisung des „Ich-Kerns“ und auf die universelle Bewusstheit. Ziel des „Ich-Kerns“ und der Kundalini ist eine Verschmelzung miteinander im höchsten Liebeslicht. Dies bewirkt die höchste Verwirklichung.

Das „Wecken“ der Kundalini

Viele Übungen und Praktiken in allen möglichen Kulturen zielen eigentlich darauf ab, dass die Kundalini erwacht, um der Verwirklichung oder „Erleuchtung“ immer näher zu kommen, denn die Kundalini wirkt dann wie ein extra Antrieb und spirituelle Erlebnisse können viel leichter und intensiver geschehen. Atemübungen, Meditationen und Gesänge sind zum Beispiel gut dafür geeignet, die Kundalini zu „wecken“. Es kann auch einfach das ganz starke Interesse an Spiritualität oder Religiösität sein oder der Wunsch nach Erfahrungen mit dem Göttlichen und nach Vereinigung. Manchmal erwacht die Kundalini auch plötzlich durch die Einnahme von Drogen oder durch exzessive spirituelle Praktiken. Wenn diese von unerfahrenen Leuten angeleitet werden, welche die Teilnehmer nicht adäquat begleiten können, treten oft einige Probleme auf. Denn nicht immer ist die Person „reif“ dazu. Vielleicht hat sie psychische Probleme, leidet noch an unverarbeiteten Traumata oder der Körper mit seinen Nerven kann die starke Energie noch kaum aushalten.

Probleme im Kundalini-Prozess

Warum können bei einer „Erweckung der Kundalini“ Probleme auftreten? Die Antwort ist, dass die Kundalini den Menschen auf allen Ebenen reinigt: auf körperlicher, emotionaler, geistiger und spiritueller Hinsicht. So kommen zum Beispiel alte Traumata, sogar von früheren Leben, ganz plötzlich ins Bewusstsein, die vorher sicher im Unterbewusstsein abgespeichert waren.

Dieses bewusste Erkennen von Themen kann sich anfühlen, als würden Seifenblasen auf einmal von innen herauf aufploppen. Diese möchten, besser gesagt, müssen dann angeschaut werden, damit sie endgültig heilen können und in Zufriedenheit und Glückseligkeit transformiert werden.

Das Wahrnehmen alter Themen und negativer Glaubensätze beschleunigt sich sehr. Diese schnelle Entwicklung und Veränderung kann schon mal Überforderung erzeugen.

Auch werden viele Menschen nach der „Erweckung der Kundalini“ ihr ganzes bisheriges Leben in Frage stellen und neu planen. Das kann den Beruf, die Beziehungen und Interessen betreffen. Sie wollen „Sinn-volles“ tun und nach ihren moralischen Grundsätzen leben.

Manche Leute mit einer wachen Kundalini haben auch plötzlich paranormale Erlebnisse, die sie zuerst erschrecken oder verwirren. Dazu kommt, dass sie oft nicht wagen, sich anderen Menschen anzuvertrauen, aus Angst, nicht ernst genommen zu werden.

Allerdings müssen diese Probleme natürlich nicht bei allen Menschen vorkommen. Die unangenehmen Symptome sind außerdem alle nur vorübergehend, denn sie stellen den Reinigungsprozess dar. Viele Dinge sind auch in den Chakren gespeichert, auch diese werden gereinigt. Wenn alles im Einklang ist, der Mensch nichts künstlich forciert und er immer sofort alle aufsteigenden Probleme und Traumata optimal löst, dann hat er wahrscheinlich kaum unangenehme Symptome im Kundalini-Prozess.

Welche Probleme können auftreten?

Tara Springett arbeitet seit vielen Jahren mit Menschen im Kundalini-Prozess. Aus ihrem Buch „Kundalini-Symptome heilen“ (2020) habe ich einige typische Symptome herausgeschrieben:

• Verwirrung
• Furchterregende Visionen
• Verstärkte negative Emotionen wie starke Angst, Verzweiflung, Depression und Wut
• Schuldgefühle
• Wiedererleben von alten Traumata
• Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken (Geräusche, helles Licht, „Vibrationen“ im Raum)
• Angst, verrückt zu werden
• Gefühl der Entfremdung von der Welt
• Prickelnde, vibrierende oder kitzelnde Gefühle überall im Körper
• Zucken, Schütteln oder Zittern
• Hitzewallungen, „Brennen“ von Körperteilen oder Kältegefühle
• Schmerzen, die der Arzt nicht erklären kann
• Gefühl, dass zu viel Energie im Körper fließt, meist durch die Wirbelsäule, Energieblockaden
• Kopfdruck, -schmerzen
• kurzfristiger starker Energiemangel, Müdigkeit
• Schlafprobleme

Hilfe bei Unsicherheiten, Überforderung und Verwirrung

Vielen Menschen helfen vor allem erst einmal sachliche Erklärungen. Im Gespräch mit mir erhalten sie die Antwort auf viele ihrer Fragen und sie bemerken, dass ihre Erlebnisse eigentlich völlig normal und sogar wunderbar sind. Endlich können sie einmal ganz offen über alles sprechen. Das vermindert sofort die Verwirrung und die daraus resultierenden Ängste und Zweifel. Dazu erhalten sie ganz praktische Tipps im täglichen Umgang mit den Herausforderungen einer wachen Kundalini.
Auch die Hypnose kann zur Verminderung oder Auflösung der unangenehmen Symptome sehr gut beitragen.

Sowohl die Beratung im Gespräch als auch die Hypnosen können entweder in meiner Praxis vor Ort in Fischingen (bei Lörrach, Basel, Freiburg), als auch online in einer Videositzung stattfinden. Da viele meiner Klienten  weiter weg wohnen, ist das Treffen am Bildschirm eine wunderbare Alternative, welche die gleichen guten Ergebnisse bringt. Das gilt für das offene und intensive Gespräch genauso wie für die Hypnose. Viele Menschen fühlen sich in ihren eigenen Räumlichkeiten sogar noch sicherer und können sich deshalb noch besser entspannen. Gleichzeitig sparen sie sich die Anreise. Eine reine Beratung ist natürlich auch am Telefon möglich.

Warum hilft die Hypnose besonders gut beim Kundalinisyndrom?

Schnelle Hilfe

Da die Hypnose eine sehr schnelle Hilfe und sehr bald Erleichterung bringt, passt sie sehr gut in den Kundalini-Prozess, bei dem die Entwicklung so schnell voranschreitet und viele neue Erfahrungen in kurzer Zeit gemacht werden. Manchmal werden die Probleme so dringlich, dass sie schnellstmöglich gelöst werden möchten. Die Emotionen werden so stark gespürt, dass ein Aufschieben der Verarbeitung kaum möglich erscheint.

Effizientes Auflösen von Problemen

Die Aufarbeitung alter Erfahrungen und hinderlicher Glaubenssätze ist mithilfe der Hypnose viel einfacher und effizienter. Auch der Ursprung von unerklärlichen Schmerzen kann viel schneller gefunden und gelöst werden, weil der emotionale Hintergrund erkannt wird.

Chakrahypnose mit dem Simpson Protocol

Bei der Chakrahypnose werden die Themen, die in den Chakren gespeichert sind, auf einfache und sanfte Art und Weise gelöst. Der energetische Ausgleich der Chakren kann bewirkt werden und Blockaden (energetischer und emotionaler Natur) können aufgelöst werden.

Selbsthypnose

Allen Klienten, die mit mir arbeiten, bringe ich die Selbsthypnose bei. Sie ist so wirksam und ein wunderschönes Mittel. Für mich bedeutet sie die Hilfe zur Selbsthilfe. Kleine (und größere) Themen können sogar vollkommen selbstständig gelöst werden und die Klienten müssen nicht bis zur nächsten Sitzung warten.

Förderung eines guten und erholsamen Schlafs

Viele Menschen im Kundalini-Prozess kennen diese Situation: Mitten in der Nacht wachen sie (oft schweißgebadet) auf, sind plötzlich vollkommen wach und beben förmlich vor Energie. Eigentlich wollen sie lieber schlafen, weil sie befürchten, am nächsten Tag unausgeschlafen zu sein. Sie wünschen sich, wieder ruhig zu werden, um weiterschlafen zu können. Hier ist die Selbsthypnose, die gleich anschließend in einen Schlaf übergehen kann, eine tolle Hilfe.

Schaffung von absolutem Vertrauen

Der starke Veränderungsprozess bewirkt immer wieder große Zweifel und Unsicherheiten. In der Hypnose, speziell im Bardostadium, kann das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und bedingungsloser Liebe erfahren werden. Oft können die Klienten ihre Seelenführungen kennen lernen, die sie im Leben begleiten und helfen. Die direkte Kommunikation mit der Seelenführung ist etwas ganz besonderes. Immer wieder entsteht daraus ein Vertrauen, stets getragen und geführt zu werden.

Meine eigenen Erfahrungen

Hypnosepraxis Rösch - Stephanie Rösch

Da ich schon seit 20 Jahren im Kundaliniprozess bin, habe ich schon viel erlebt: wunderbares und schwieriges. Ich kenne die meisten der oben genannten Probleme, aber auch höchste Glücksgefühle und unendliche Liebe. Trotzdem ist dieser Prozess noch lange nicht zu Ende. Fast täglich habe ich neue Erfahrungen und Erkenntnisse. Es bleibt kein bisschen langweilig in meinem Leben.

Viele Ihrer Fragen werde ich beantworten können, jedoch werden manche auch unbeantwortet bleiben, denn der Kundaliniprozess ist sehr individuell.
Ich kann Ihnen auch praktische Tipps wie Fußbäder, förderliche Ernährung oder die Verwendung von speziellen Ölen geben.

Wichtig ist für mich das sichere Hineinführen ins Bardostadium (Zwischenleben), um direkten Rat von Ihrer eigenen Seelenführung zu erhalten. Selbstverständlich führe ich Sie auch wieder sicher zurück ins Hier und Jetzt und helfe Ihnen bei der Verarbeitung der Ratschläge.

Das Simpson Protocol, das ich oft anwende, kann Veränderungen sehr einfach und sanft geschehen lassen. Die Regressionshypnose und Rückführungen können ein Verständnis für die Ursache von Problemen und Gefühlen geben, damit sie endgültig geheilt werden können.
Mir selber hat die Hypnose in verschiedenen Sitzungen bei den unterschiedlichsten Problemen so sehr geholfen, dass ich vollkommen überzeugt davon bin. Seitdem lebe ich mein Leben frei und voller Vertrauen. Ich erfahre täglich die Verbundenheit mit „etwas Höherem“.
Deshalb ist es mein großer Wunsch, anderen Menschen, die nicht wissen, was da mit ihnen geschieht, zu helfen und zu unterstützen.